Qualitätstreppe
 

Erfolgsfaktoren: Gewissenhafte Vorbereitung, Bauweise und Materialwahl

 

Gute Qualität entsteht nicht nur durch die Wahl guter Materialien, sondern in erster Linie durch Faktoren, die weit vor dem Fertigungstermin einer Treppe liegen.

 

Schon die Bauplanung entscheidet. Ist genug Platz für eine ordentliche Treppe vorgesehen? Sind die Treppenraumwände richtig angeordnet und ausreichend fest für die Verankerung der Konstruktion? Kann man am Deckenrand den Austritt und die Brüstungsgeländer haltbar montieren? Wer liefert das Geländer auf eine Betontreppe? Wird eine Bautreppe benötigt? ... Werden diese Fragen erst gestellt, wenn der Rohbau schon längst im Entstehen ist, kann das zu unbefriedigenden und kostspieligen Ergebnissen führen.

 

Über die wichtigsten Voraussetzungen für eine Treppenanlage von hoher Qualität können Sie sich auf den folgenden Seiten informieren. Hier finden Sie auch eine Übersicht über die im Treppenbau verwendeten Materialien und wertvolle Checklisten für Ihre Planung.

 

Gezielte Blickpunkte:
Vor Vertragsunterzeichnung lohnt es sich, im Treppenstudio des Herstellers ganz genau hinzuschauen:

 

  • Stabiler Handlauf
  • Geleichmäßige Stufenhöhe
  • Belastbare Wandanschlüsse
  • Einwandfreie Verankerung von An- und Austritt
  • Nachweise für die Standsicherheit
 
Voraussetzungen guter Qualität
 

Gute Voraussetzungen für eine Qualitäts-Treppe

 
  • Bauplan mit Treppenlieferant abgestimmt? Spätestens bei Beginn des Rohbaus sollten mit dem späteren  Treppenlieferanten alle Bau-Details wie z. B. Umgebungswände und Deckenloch, Fußboden-Aufbau, Lichtleitungen und eventuelle Verrohrungen in Treppennähe abgestimmt sein.

  • Haustrennwände schalldämmend? Schallschutz kostet Geld! Schallschutz fängt bei der Gebäudeplanung an, geht über die Wahl der geeigneten Materialien bis zur sorgfältigen Bauausführung. Die Trittschalldämmung von Treppen können nur wenige Treppenhersteller garantieren, für die baulichen Gegebenheiten muss der Bauherr sorgen.

  • Verkehrslasten beachten. Die Treppe ist ein tragendes Bauteil. Dennoch findet man immer wieder in Ausführungsplänen neben einer Treppe eine Leichtbauwand, welche die Verkehrslasten aus den Konstruktions-Anschlüssen von vornherein nicht aufnehmen kann. Dabei sollte man wissen, dass je nach Konstruktionsart der Treppe an den Bauwerksanbindungen Lasten von bis zu einer Tonne oder mehr nicht ungewöhnlich sind.

  • Detailplanung der Treppe frühzeitig. Bereits in der Planungsphase berücksichtigen: Größe der Treppe (nutzbare Laufbreite, Steigung, Auftritt), Grundriss und Größe des Deckenloches, Lage von An- und Austritt, durchgängige Türen und Fenster in unmittelbarer Nähe der Treppe, Installationen, Deckenrandgestaltung, Treppenkonstruktion.
  • Gesamte Treppe aus einer Hand. Eine wirklich gute Treppe entsteht nur als Komplettwerk. Insbesondere bei Beton- und Stahltragkonstruktionen werden jedoch häufig die Beläge bzw. dieTrittstufen von anderen Herstellern geliefert. Dies erfordert eine sehr gute Abstimmung. Sonst läuft man Gefahr, dass das Gesamtwerk Treppe nicht optimal erstellt wird.

  • Dauerhafte Materialien. Es lohnt sich, bei der Wahl der Materialien und der Oberflächen nicht nur an die nächsten fünf Jahre zu denken. Das hat nicht unbedingt mit viel oder wenig Geld zu tun, sondern mit Pflege-leichtigkeit, Abriebfestigkeit, Ausbesserungsfähigkeit und Aufbau der Stufen.

  • Bewährte Lieferanten. Prüfen Sie den Treppenbauer Ihrer Wahl auf Herz und Nieren. Steht er auch später bei Service oder Nachpflege zur Verfügung? Hat er schon in der Nähe zur vollsten Zufriedenheit nachweislich gute Arbeit geleistet? Wie lange ist er schon im Geschäft? Gibt er nur Garantiezusagen, oder kann er von vornherein die (richtigen) Gebrauchstauglichkeits-Nachweise vorlegen?