Die häufigsten Stolperstelle.

 

Wie die nebenstehende Grafiken aus der Treppenunfallforschung zeigen, passieren die meisten Treppenunfälle am unteren Treppenende (Antritt), da dieses oft nicht rechtzeitig erkannt wird. Auch der Treppenanfang (Austritt) birgt Gefahren. Ein weiteres Risiko sind Stufenkanten-Zusätze, deren Radius über 10 mm liegt. Hier besteht Rutschgefahr. Gefährlich können auch Stufenkanten sein, die eigentlich als Sicherheitsprofile eine Treppe besser begehbar machen sollten. Gute Profile schließen Stufen flächenbündig und dauerhaft ab, oder verbessern rutschige Stufenflächen. Wenn sie aber unsachgemäß eingebaut sind und zu weit vorstehen, oder nicht gewartet werden, kann der Schuh bzw. Fuß daran hängen bleiben, der Gehrythmus wird gestört und man kann stolpern.

 

Treppenbeleuchtung sorgt für mehr Sicherheit. Mit zunehmendem Alter verringert sich die Sehkraft. Ab Vierzig steigt mit jedem zusätzlichen Lebensjahr der Lichtbedarf deutlich an. Im Bereich der Wohnungstreppe kann diesen Anforderungen durch eine gute Beleuchtung beholfen werden.

 

 

Empfehlungen für die optimale Treppenbeleuchtung:


  • Blendungsfreie bzw. blendungsarme Lichtanordnung

  • Ein- und Ausschalter bequem erreichbar

  • Bewegungsmelder oder Dauerbeleuchtung

  • Stufenkanten deutlich akzentuiert beleuchten

  • Kein störender Schattenwurf während des Begehens

  • Leuchten gut zugänglich platzieren, gleichzeitig aber stoß- und spritzwassergeschützt
Stolperstellen auf Treppen