Holz - ein lebendiger Einrichtungspartner

Dieser nachwachsende Rohstoff hat einen unvergleichlichen Charme und bereichert unsere Wohnräume wie kein anderer. Als einer der ältesten Baustoffe hat sich Holz über Jahrhunderte hinweg auch im Treppenbau bewährt. Vor allem Hartholz ist widerstandsfähig, langlebig und bei Abnutzung – im Gegensatz zu Furnier – auch leicht renovierbar.

Holz ist nicht gleich Holz Weit über tausend verschiedene Hölzer, viele Möglichkeiten der Verarbeitung und ebenso viele Holzwerkstoffe bieten eine große Vielfalt für die individuelle Gestaltung.

Holz ist nicht gleich Holz

Warme, trockene Luft sorgt für ein schlechtes Raumklima. Das gefällt weder Ihnen noch dem Holz Ihrer Treppe und Möbel.

Große Temperatur- und /oder Luftfeuchte-Schwankungen führen zu Unregelmäßigkeiten in der Holzoberfläche.

40 – 60 % Luftfeuchtigkeit hingegen sind für den Menschen gesund und für das Holz in Wohnräumen ein günstiger Wert, der nicht zu übermäßigem Quellen und Schwinden des Naturmaterials führt.

Dabei sollte die Raumtemperatur 16 – 24° C betragen. Behaglich wird es für Mensch und Treppe bei  Temperaturen von 19 – 23 °C, die Idealtemperatur liegt bei 21°C.

Welche Holzart für eine Treppe?

Dies ist nur ein Auszug aus unserer Holzauswahl. Weitere Holzarten in verschiedenen Varianten geölt, geräuchert, gebürstet und vieles mehr finden Sie in unseren Treppenstudios. 

Informieren Sie sich über unsere vielfältige Auswahl an möglichen Holzarten für ihre Treppe. Unsere Treppenexperten beraten Sie gerne.

Treppen-Holzarten

Holz - nachhaltiger Werkstoff mit Charakter

Dieser nachhaltige Rohstoff hat einen unvergleichlichen Charme und bereichert unsere Wohnbereiche wie kein anderer. Jede Holzart bringt ihren ganz eigenen Charakter mit. Herkunft, Maserung, Färbung und Lichteinwirkung sind maßgeblich für die akzentuierte Wirkung. Dies ist nur ein Auszug aus unserer Holzauswahl. Weitere Holzarten in verschiedenen Varianten geölt, geräuchert, gebürstet und vieles mehr finden Sie in unseren Treppenstudios.

Hinweis: Die abgebildeten Farbtöne sind Fotografien von Originalholzmustern. Trotzdem können bei der Bildschirmwiedergabe Farbabweichungen auftreten. Wir empfehlen Ihnen, die Originalmuster im Studio anzuschauen.

Holz für Treppen

Massivholz, Holzarten, Hartholz, Weichholz, Laubholz, Nadelholz, Mondholz, Thermoholz, Baumarten

Holz ist so vielfältig und unterschiedlich wie es Holzarten gibt. Das richtige Holz für eine Treppe ist meist eine Frage der Festigkeit, der Dauerhaftigkeit, dem Aussehen, der ökologisch einwandfreien Beschaffung und natürlich auch der Kosten. Für den Treppenbau sind besonders jene Hölzer von Bedeutung, die besonders hart und dauerhaft sind; aus den weltweit rund 30.000 Baumarten haben sich etwa 300 Holzarten aufgrund ihrer Eigenschaften als wertvolles Material für die Einrichtung und den Bau durchgesetzt, teilweise auch nur regional. Für den Treppenbau in Mitteleuropa sind vor allem heimische Laubhölzer wie Eiche, Buche, Esche, Birke, Ahorn, Ulme, Kirsche, Nuss sowie Robinie und Edelkastanie von Bedeutung, weiters noch Nadelhölzer wie Tanne, Fichte, Kiefer und Lärche. Ferner zunehmend wieder Tropenhölzer, seitdem das FSC- Herkunftszertifikat nachwachsende Waldbestände garantiert, und immer mehr Staaten den Import illegal geschlagener Hölzer verbieten. In Europa wird nachhaltige Forstwirtschaft eher durch das PEFC-Zeichen nachgewiesen.

Hierzulande wächst übrigens mehr Holz nach, als geerntet wird. Jede eingebaute Holztreppe bindet etwa soviel CO2, wie in einen m³ Holz enthalten ist; eine Massivholztreppe ist auch aus diesem Grund die ökologischste Wahl. Die Treppenbauer unterscheiden die Hölzer häufig in Hart- und Weichholz, was nicht immer der einzige Maßstab für die Festigkeit ist, da auch das Wuchsgebiet des Holzes die Härte bestimmt. Ein Weichholz wie Kiefer kann in alpinen Höhenlagen oder in der Nähe des Polarkreises durch sein langsames Wachstum durchaus die Härte einer mitteleuropäischen Eiche erreichen oder sogar übertreffen. Einige Angaben über Holzeigenschaften für Treppen findet man unter anderem in Hartholz, Weichholz, Holzqualität.

Massivholz

Massivholz wird aufgrund der hervorragenden Eigenschaften nach wie vor am häufigsten verwendet. Im Treppenbau dominiert Hartholz, als bohlen- oder stabverleimte, häufig auch parkettverleimte Platte. Weichholz wird in Skandinavien gerne verwendet, wo Fichte und Kiefer sehr hart heranwachsen. Beim Wunsch nach exotischen Holzarten muss heute niemand mehr ein schlechtes Gewissen haben, denn durch den Einfluss der Umweltverbände sind hierzulande Hölzer aus überwachter und nachhaltiger Forstwirtschaft erhältlich.

Die Verwendung von Holz im Treppenbau setzt voraus, dass Massivholz aufgetrennt und fachgerecht verleimt wird (siehe nebenstehende Grafik). Außerdem müssen Holztreppen allseitig lackiert werden und insbesondere bei Anschluss Berührung) mit einem Neubaukörper eine spezielle Absicherung gegen eindringende Feuchtigkeit haben.

Auch Äste setzen Akzente

Egal für welche Holzart Sie sich entscheiden, das für Ihre Treppe verwendete Holz sollte „gesund“ sein und keine Festigkeitsmängel aufweisen. Am besten, Sie suchen es selbst bei Ihrem Treppenbauer aus. Kleine Äste, bei Weichholz auch größere, sind kein Hindernis, denn sie gehören zum härtesten Bestandteil von Massivholz und erzielen im Zusammenspiel mit einer guten Sortierung eine unverwechselbare Optik.

Furnier verwendet man anstelle von Massivholz aus Ersparnisgründen oder bei besonderen Holzraritäten. Eine sehr empfehlenswerte Handwerksnorm legt fest, dass auf den Trittflächen von Stufen die Hartholzfurniere 2,5 mm dick sein sollen, und Weichholzfurniere 5 mm, für die Vorderkanten (Anleimer) gelten grundsätzlich 6mm Stärke. Wichtig ist bei Furnierstufen jedoch nicht nur die Auflage, sondern auch das Innenleben (z.B. Spanplatte, Tischlerplatte oder Sperrholz).

Sperrholz besteht aus kreuzweise verleimten Furnieren aus Weich- oder Hartholz; für den konstruktiven Treppenbau sind gütegeprüfte Platten erforderlich.

Laminat. Dieses Material besteht im Wesentlichen aus vielen mit Kunststoff getränkten Papierschichten, Dekorpapier und einer abriebfesten Versiegelung (Overlay). Die Laminatschicht wird entweder über die Vorderkante der Stufe gezogen, oder diese hat einen gesonderten Kunststoff-Anleimer. Das Stufeninnenleben besteht meist aus Spanplatten. Da letztere eine eher geringe Biege- und Bruchfestigkeit haben, dürfen Laminat-/Spanplattenelemente nur für Treppen mit bauaufsichtlicher Zulassung verwendet werden. Vorteile: Große Auswahl an Dekoren, hohe Kratzfestigkeit (Haustiere). Nachteile: Lässt sich bei Beschädigung nicht perfekt reparieren. Rutschhemmung in der Regel bei weitem nicht so gut wie bei Lack. Ein günstigerer Preis ist eher bei unzureichenden Laminat-Qualitäten zu finden.

Holz – der Rohstoff mit großen ökologischen Vorteilen

  • Wichtiger erneuerbarer Energieträger
  • CO2-Neutralität
  • Rohstoffaufkommen nahe der Verarbeitungsstätten
  • Gute Widerverwertbarkeit
  • Weitgehend problemlose Entsorgung