Offenes Wohnen ist angesagt, und eine gute Begehbarkeit gewährleistet.

 

Gerne wird die Podesttreppe für Häuser mit versetzten Wohnebenen verwendet, aber auch für großzügig geschnittene Treppenhäuser. Allerdings sollte man einige Besonderheiten kennen, die es für diese Grundrisse zu berücksichtigen gilt.

 

  • Wenn nicht unbedingt nötig, keine vorstehenden Antritte auf dem Podest planen
     
  • Zwischenpodeste zur leichteren Erkennbarkeit der Ebene farblich unterscheiden
  • Sofern ein Höhenversatz des Geländers in der Podestecke vermieden werden soll, empfiehlt sich die Planung des Podestes wie unten gezeigt

 

Podesttreppe
 

Eine gut geplante Podestecke

führt zu einem gleichmäßigen Geländerverlauf.

Durch geschickte Anordnung des Holzverlaufes unterscheidet sich das Podest von den Treppenstufen und ist dadurch gut erkennbar.

Unnötige Stolperstellen sind auch einzelne Stufen im Podestverlauf.
 

Podesttreppe Grundriss
 

 

Unbedingt berücksichtigen:

Podesttreppen sind ohne Frage schön und wirken sehr großzügig. Allerdings wurde in der Unfallforschung auch nachgewiesen, dass vor allem bei Podesten eine erhöhte Sturzgefahr besteht. Gründe dafür sind vermutlich eine Änderung des Gehrhythmus und die fehlende Erkennbarkeit eines Podestes.