Ratgeber

Spindeltreppen

Spindeltreppen, oft auch Wendeltreppen genannt gehören zu den spektakulärsten Treppenbauweisen, besonders wenn die Konstruktion in der vollen Höhe sichtbar bleibt. Gerne wird die Spindeltreppe deshalb als Aufgang zu offenen Galerien oder bei großzügigen Treppenlöchern verwendet.

​Vielseitig wandelbar

Ein Vorzug von Spindeltreppen liegt nicht nur in ihrer gestalterischen Vielfalt, sondern auch in der konstruktiven Vielseitigkeit. Die Austritt-Ebenen (Podeste) können für jede bauliche Situation konstruiert werden, ebenso die Drehung und Steigung.

Als zusätzliche oder als einzige Treppe?

Als "notwendige Treppe" (einziger Zugang) muss eine Spindeltreppe eine nutzbare Laufbreite von mindestens 80 cm vorweisen – unabhängig von der Konstruktion. Der Mindest-Innendurchmesser für diese Treppe errechnet sich wie folgt: 80 cm Laufbreite + Spindeldurchmesser + 80 cm Laufbreite.

Platz sparen mit Spindeltreppen?

So großzügig wie Spindeltreppen wirken, so wenig sollen sie dort bevorzugt werden, wo wirklich jeder cm Auftritt entscheidet. Das sollte bei der Überlegung für eine Spindeltreppe klar sein, siehe folgender direkter Vergleich:

Spindeltreppe zu einer halbgewendelten Treppe in einer Nische von 2*2 Meter

Begriffsdefinitionen

für Spindeltreppen