Trittschallschutz
 

Im öffentlichen Leben ist man Lärm oft schutzlos ausgeliefert. Dementsprechend ist das Bedürfniss nach Ruhe in den eigenen vier Wänden groß. Folglich werden heute die Qualität und damit der Wert einer Wohnung in hohem Maß auch durch ihre schalltechnischen Eigenschaften bestimmt.

 

Trittschall ist vermeidbar. Die Ursachen für eine zu hohe Trittschallübertragung einer Treppe liegt zum einen an den baulichen Gegebenheiten und zum anderen an den wenigen Kenntnissen, die bei den Treppenbauern über geeignete Maßnahmen zur Schallentkoppelung vorliegen. Nur ein paar Treppenhersteller haben sich wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigt, sodass es einige konstruktive Lösungen für Betontreppen gibt und nur sehr wenige für leichte Treppenkonstruktionen (Holz- und Stahltreppen). Die meisten derzeit am Markt angebotenen Maßnahmen zur Schallentkoppelung lassen sich auf eine meist gummierte Unterlage bei Auflagern reduzieren, von denen keinerlei Nachweis ihre Wirksamkeit vorliegt.

 

Trittschallschutz bei Treppe lässt sich durch zwei Maßnahmen erzielen: Zweischalige Wohnungstrennwand mit großer Masse und hochwertige akustische Entkoppelungen des Treppenlaufs.


Beispiel 1:
Für eine Betontreppe die "Tronsole" von Schöck
Beispiel 2:
Für eine Holztreppe das "Piano"-Schallschutzlage von Treppenmeister

Schallschutzlager